In allen Bereichen des Auges können sich gutartige und bösartige Tumoren entwickeln. Bei den Augentumoren unterscheidet man in Tumoren des äußeren Auges, z.B. der Augenlider und in Tumoren des inneren Auges. Hierzu gehören zum Beispiel Aderhauttumoren und Netzhauttumoren.
Die Augenlider sind ein Teil der Haut, d.h. hier können die gleichen Tumore wie auf der Haut auftreten. Zu den bösartigen Tumoren der Augenlider zählt man das Basaliom, das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom), das Adenokarzinom der Meibom-Drüsen (Talgdrüsenkarzinom) und das maligne Melanom.
Nicht nur bösartige, sondern auch gutartige Tumoren können das Auge durch Verdrängung und Zirkulationsstörungen gefährden. Sie werden deshalb in der Regel operativ entfernt.
Alle drei Anteile der mittleren Augenhaut, die Regenbogenhaut (Iris), der Strahlenkörper (Corpus ciliare) und die Aderhaut (Choroidea) können von Tumoren betroffen sein. Der häufigste primäre bösartige Tumor im Auge, ist beim Erwachsenen das Aderhautmelanom.
Das Retinoblastom ist ein bösartiger Netzhauttumor. Er kommt hauptsächlich bei Kindern vor. Auffälligstes Merkmal ist ein weißer Pupillenreflex (Leukorie).
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